Dieser anonyme „Tango aus Paraguay“ ist ein schönes Stück um die Klangwelt und Phrasierung der lateinamerikanischen Musik kennenzulernen. Der erste Teil des Stücks ist in A-Moll gehalten, während im zweiten Abschnitt die Tonart nach A-Dur wechselt – ein typisches Stilmittel der klassischen Musik.

In der ersten Zeile ist besonders auf die Phrasierungstechniken staccato und glissando zu achten:

In der zweiten Zeile sind die Bindungen von der höheren auf die tiefere Note („abziehen“ der Note: legato) eine Herausforderung: der gleichmäßige Fluss der Achtelnoten ist unbedingt aufrechtzuerhalten.

Die Melodiefolge der dritten Zeile (zu spielen nach der Wiederholung der ersten Zeile) ist ein gutes Beispiel für die praktische Anwendung längerer Tonleiterpassagen. Als Vorbereitung ist hierfür die Einübung der Basisstufen- Tonleitern empfohlen.

Im zweiten Teil ist die Melodie in Terzen gesetzt – ebenfalls eine gängige Technik, um eine Tonfolge hervorzuheben. Es lohnt sich auch hier, diese Technik und die resultierenden Fingersätze zunächst in Tonleiterübungen zu erarbeiten.

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